1,2 yogah citta-vrtti-nirodhah
(aus den Yoga Sutras von Patanjali)

Yoga ist ein Zustand, der dann eintritt, wenn die Bewegung des Geistes zur Ruhe gekommen ist.


Der Geist im Alltag ist aktiv und zerstreut.
Wir üben Yoga, um einen Zustand der Zerstreuung in einen Zustand des inneren Gleichgewichts und der Sammlung zu verwandeln.

Yoga ist eine Lebensphilosophie - eine Erfahrungspraxis, die immer persönlich ist.
Das Wort "Yoga" stammt von der Sanskritwurzel "yui" und wird übersetzt mit - binden, vereinen, zurückführen, fesseln, anjochen, die Aufmerksamkeit leiten und konzentrieren.

Was verbinden wir im Yoga?
* Körper, Geist und Seele
* die individuelle Seele und das kosmische Bewußtsein
* den Geist und den Gegenstand der Meditation

Gedanken:
Im Yoga hat die Achtsamkeit eine große Bedeutung.
Es geht nicht darum, wie viele anspruchsvolle und akrobatische Haltungen wir einnehmen können.
Jegliches Bewerten und Vergleichen untereinander ist unerwünscht.
Wir wollen im Yoga nicht das Ego aufputschen.
Achtsam und bewußt in einer Haltung verweilen und in uns selber hinein spüren, bringt Frieden und Freude in unser Herz.

Yoga ist ein Zustand, der dann eintritt, wenn die Bewegung des Geistes zur Ruhe gekommen ist.

Die tragende Kraft der Erde dankbar spüren. Tiefer kann ich nicht fallen, als in den göttlichen Grund, der mich immer trägt.