Wer gibt dir das Recht mich zu töten? Ich bin ein Geschöpf Gottes und von Gottes Atem angehaucht.


http://www.abschaffung-der-jagd.at

Sonntag, der 16. Februar 2014, am Vormittag, um 09.00 Uhr

Ich gehe mit meinem Galgorüden Pinto spazieren. Am alten Rhein bei der Schmittergrenze parke ich mein Auto und mache mich auf den Weg. Wie immer will ich beim Wegkreuz ein wenig im Gebet bei meinem Jesus verweilen, und ganz besonders heute möchte ich für meine am vergangenen Mittwoch verstorbene Galgahündin Cora beten und eine Kerze für sie anzünden.

Doch es kommt alles ganz anders.

Das Feld linksseitig von dem Wegkreuz wird von Jägern belagert. Sie stehen um das Feld herum, vielleicht 10 Männer mit Gewehren? Ich weiß es nicht so genau. Ich sehe aus der Entfernung einen kleinen weißen Hund, der ins Feld geschickt wird. Ich frage einen der Jäger was sie jagen: Er sagt: "Füchse." Ich sage: "Und das an einem Sonntag, zu so einer christlichen Zeit."

Mein Herz fängt an zu rasen und bis zum Hals zu schlagen. Ich fange an zu schreien, so laut ich kann: "Achtung Fuchs! Sie wollen dich töten!"

Ein weiterer Jäger stellt mir eine Frage: "Ob ich einen Hund im Feld habe?" Ich schreie ihm zu: "Dass ich keinen Hund ins Feld schicken würde, damit er ihn erschießen könne." Ich biete ihm an: "Erschieß doch mich!" Er erwidert: "Geh einfach weiter!" Ich gehe weiter, da ich meinen Galgorüden Pinto nicht weiter stressen wollte, ansonsten hätte ich mich sofort in das Feld gelegt.

Ich fange an zu beten, beim Wegkreuz und den ganzen Weg lang und kehre so gegen 10.00 Uhr zurück, um mich ohne Hund in das Feld zu begeben, zu allem bereit, doch die Jäger waren bereits abgezogen.

Ich stimme Johann Wolfgang von Goethe ganz zu, in seinem Zitat:
"Jagd ist doch immer eine Form von Krieg." ..... oder etwa nicht???

O Gott. Höre unser Gebet für unsere Freunde, die Tiere,
besonders für alle die Tiere, die gejagt werden oder sich verlaufen haben
oder hungrig und verlassen sind - und sich fürchten;
für alle, die eingeschläfert werden müssen.
Für sie alle erbitten wir Deine Gnade und Dein Erbarmen,
und für alle, die mit ihnen umgehen, erbitten wir ein mitfühlendes Herz,
eine sanfte Hand und ein freundliches Wort.
Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere
und lass uns so teilhaben am Glück der Barmherzigen.
Albert Schweitzer

Im Sinne der Wildtiere wünsche ich mir eine Natur ohne Jagd und eine Wildaufsicht, die sich "Hüter" nennt und nicht Jäger und notfalls, wenn es wirklich nicht anders geht regulierend eingreift - Beispiel Genf.
Töten - so wenig wie möglich, das sollte als Zielsetzung an allererster Stelle stehen.

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
Arthur Schopenhauer

Jesus wacht über die Felder!